SEPA-Datenformat
Hintergründe zum verwendeten Datenformat
Für die Einreichung und Abwicklung belegloser SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften durch den Kunden wird es ein neues Datenformat geben.
Das bisher in Deutschland genutzte DTAUS-Format unterstützt SEPA-Zahlungen nicht. Für das zu verwendende Datenformat gibt es eine europaweit einheitliche Empfehlung des European Payments Council (EPC), dem Entscheidungsgremium der europäischen Kreditwirtschaft für Zahlungsverkehrsthemen.
Das neue SEPA-Datenformat basiert auf dem ISO Standard 20022 und wird für den Interbanken-Zahlungsverkehr verpflichtend eingeführt. Für den Austausch zwischen Kunde und Sparkasse/Bank wird das neue XML-basierte Format jedoch nur empfohlen. Konkret heißt das: Es wird in der Praxis voraussichtlich kein einheitliches Datenformat für Kundenaufträge in Europa geben.
Die HSH Nordbank setzt beim SEPA-Datenformat auf eine kundenorientierte Lösung auf Basis einer vollständigen Umsetzung der Empfehlung zum Kunde-Bank-Format. Kunden der Sparkassen und Landesbanken können somit sicher sein, dass sie beim Umstieg auf die SEPA-Verfahren ein zukunftsfähiges, europaweit anerkanntes Format verwenden, das den vollen Funktionsumfang der SEPA-Verfahren unterstützt.
Die Vorteile im Überblick:
- Die Einreichung von Aufträgen für mehrere Konten und/oder Ausführungstermine in einer Nachricht/Datei wird unterstützt. (Technisch bedeutet dies, dass alle drei Grouping-Optionen "Grouped", "Mixed" und "Single" in den pain-Nachrichtentypen unterstützt werden).
- Erst-, Folge- und Einmallastschriften können in einer Nachricht/Datei eingereicht werden.
- Kunden, die sich an den von der HSH Nordbank unterstützten europäischen Empfehlungen orientieren, sind flexibel, denn Ihnen steht der europäische Zahlungsverkehrsmarkt offen.
Mit dem SEPA-Datenformat der HSH Nordbank sind unsere Kunden bestens gerüstet und flexibel. Denn ein wesentlicher Vorteil dieser Spezifikation ist, dass sie auch leistungsreduzierte Spezifikationen anderer Kreditinstitute verarbeiten kann. Dies bedeutet, dass Kunden die eine alternative Spezifikation implementieren, trotzdem Zahlungsaufträge bei allen Instituten der HSH Nordbank einreichen können, die dort problemlos verarbeitet werden. Banken, die lediglich einen leistungsreduzierten Vorschlag unterstützen, können hingegen nur einen eingeschränkten Umfang der möglichen Funktionen des Kunde-Bank-Formats anbieten.
Die HSH Nordbank unterstützt eine auf dem internationalen ISO-Standard 20022 und den darauf aufbauenden EPC-Empfehlungen ausgerichtete technische Spezifikation für das Datenformat von beleglosen Kundenaufträgen. Diese Spezifikation haben wir für Sie kostenlos zum Download bereitgestellt.



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