SEPA-Meilensteine
Vorstellung „Roadmap 2004-2010“ des EPC
In der durch das European Payments Council (EPC) entwickelten „Roadmap 2004-2010“ sind die weiteren Schritte für SEPA beschrieben und festgelegt:

1 1.7.2003: Inkrafttreten der EUR-Regulierung 2560/2001 mit Einführung der EU-Standardüberweisung („ESÜ“; Überweisungen in einem standardisierten Format mit Angabe von IBAN und BIC für Zahlungen bis 12.500 Euro) als Zwischenschritt zu SEPA
2 2006/2007: Schaffung eines gemeinsamen Rechtsrahmens, Implementierung von SEPA-Zahlungsverkehrsformaten und Infrastrukturen für paneuropäische Überweisungen, Lastschriften und das Kartengeschäft; Die Rulebooks (Regelwerke) beinhalten operative Verfahrensbeschreibungen für die SEPA-Basisprodukte wie SEPA-Überweisungen, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartensysteme
3 Die neuen SEPA-Verfahren und Standards werden bis Ende d.J. in Pilot- und Testbetrieben geprüft.
4 ab 2008: Parallelbetrieb nationaler Inlandszahlungsverkehr/SEPA-Zahlungsverkehr; optionale Nutzung der neuen Verfahren. 2010 ff.: Aktuelle Planung bzw. Überlegung, jeweilige nationale Zahlungsverkehrssysteme durch SEPA-Verfahren und-Systeme abzulösen. Nationale Migrationsentscheidung erfolgt bei Erreichen einer kritischen Masse 2010.
- Ab Januar 2008 stehen Ihnen die neuen SEPA Instrumente zur Verfügung. In der Übergangsphase können Sie weiterhin die bisherigen Zahlungsverkehrsinstrumente nutzen.
- Das alte Datenformat DTA/DTAZV wird zunehmend durch das neue XML Format ISO 20022 für Massenzahlungen abgelöst und ermöglicht damit eine vollautomatisierte Abwicklung von Zahlungen.



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