„Laufend“ Gutes tun

HSH Nordbank Run und HafenCity Hamburg – das passt zusammen. Denn gemeinsam mit dem modernen Stadtteil zwi­schen Innen­stadt und Elbe ist auch der Benefiz­lauf auf eine beachtliche Größe gewachsen. Der Anlass für den Firmen­lauf im Namen der „Bank für Unter­nehmer“ hat sich seit den Anfängen geändert. Was geblieben ist, ist das Engagement für die gute Sache und das Interesse, sich die Hafencity laufend, mit Freunden, Kollegen und Familie zu erkundschaften.

Ein Partner der ersten Stunde ist das Hamburger Abendblatt, das nicht nur, wie hier 2006, medial berichtet.

Der HSH Nordbank Run durch die Hamburger Hafencity fand schon statt, als es diese so noch gar nicht gab. Bereits 2002 traten die ersten 930 Läufer in dem Gebiet rund um Grasbrook und Kehrwiederspitze an. Damals unter dem Motto „Feuer und Flamme für Hamburg“ als Be­kennt­nis zur Olympia­bewerbung 2012 und noch über Sand und Brachflächen. In der Hafen­city war gerade mal ein Jahr zuvor der erste Grund­stein für den Ausbau des neuen Stadt­teils gelegt worden und auch die Elb­phil­har­monie war noch nicht Bau, sondern gerade erst in Planung.
Die Spiele kamen bekanntlich nicht nach Hamburg, die Elb­phil­har­monie ist inzwischen eröffnet, und der Lauf hat sich über die Jahre zur festen Größe entwickelt, die es, gemessen an der Teil­nehmer­zahl, mit anderen Hamburger Groß­ver­anstaltungen wie den Cyclassics oder dem Marathon locker aufnehmen kann. Ein Partner der ersten Stunde ist das Hamburger Abendblatt, das nicht nur medial berichtet. Die gesammelten Spenden­gelder kommen verschiedenen Zwecken unter dem Dach des Hilfs­vereins „Kinder helfen Kindern“ vom Hamburger Abendblatt zugute.

Lauf ist fester Bestandteil des Sommers

HSH Nordbank Run 2017
831 Teams mit ins­ge­samt 24.218 Läufern traten beim HSH Nord­bank Run 2017 an, dem mittlerweile größten Benefizlauf Nord­deutsch­lands.

Für viele Hamburger ist der Lauf mittlerweile ein fester Bestandteil des Sommers, zu dem man sich mit Kollegen, Familie und Freunden verabredet. Das merkt man an den hohen Teil­nehmer­zahlen: „In diesem Jahr traten 831 Teams mit ins­ge­samt 24.218 Läufern an.“ so die Organisatoren. „Wir sind momentan stabil um 150.000€ Euro Spenden pro Jahr.“ Zusammen mit den Spenden­summen aus den vergangenen Jahren kommen mittlerweile insgesamt rund 1,6 Mio Euro zusammen – eine stolze Summe, die die Ver­an­stalter in ihrem Konzept bestätigt: „Das so viele Menschen teilnehmen, zeigt die gute Grundidee: Mit Freunden das Areal der Hafen­city läuferisch erkunden. Es gibt diesen tollen Satz: Hamburg. Gemeinsam. Und dieser Lauf ist ein tolles Beispiel für den Gemein­sinn in unserer Stadt.“

Der HSH Nordbank Run ist mittlerweile der größte Benefizlauf Nord­deutsch­lands. Und nicht nur das, er ist sogar die größte Lauf­ver­anstaltung in Hamburg. Das zeigte sich auch an den Start­zeiten am diesjährigen Lauftag: Um 9 Uhr startete das erste Läuferteam, das letzte 10 Stunden später, um 19 Uhr. Dazwischen starteten die gemeldeten Teams nahezu im Sekundentakt.

Hamburger laufen für Hamburgs Kinder

Die Strecke führte die Läufer an der damals noch nicht im Bau befindlichen Elbphilharmonie vorbei
In der Hafencity war 2002, beim ersten HafenCity Lauf, gerade mal ein Jahr zuvor der erste Grundstein für den Ausbau des neuen Stadtteils gelegt worden und auch die Elbphilarmonie war, wie die Streckenführung hier zeigt, noch nicht im Bau.

Mit dem Lauf ist auch sein Veranstaltungsort, die HafenCity gewachsen. 2008 offiziell ge­grün­det, ist in den vergangenen Jahren aus der ehemaligen Hafenfläche Großer Gras­brook, sowie den Inseln Kehrwieder und Wand­rahm ein lebhaftes Wohn- und Geschäfts­viertel ent­standen. Die HSH Nord­bank sieht sich der Region tief verbunden: „Als Namens­geber des HSH Nord­bank Run freuen wir uns besonders über die mehr als 24.000 Läuferinnen und Läufer, die mittlerweile jedes Jahr ihre Sport­schuhe schnüren und bei dem Lauf für einen Tag das Stadt­bild in der Hafen­City prägen“, so Stefan Ermisch, Vor­stands­vor­sitzender der HSH Nord­bank. Ermisch ließ es sich nicht nehmen, den Startschuss höchst­per­sönlich zu geben. Im Anschluss führte die Strecke zudem an Projekten von Immobilien­kunden vorbei und auch einige Kunden der Bank haben ihre Büros in der HafenCity.

Wie tief das gesellschaftliche Engagement in der HSH Nordbank verankert ist, zeigte sich an der Teilnehmerzahl ihrer Mitarbeiter. Mit über 500 Teilnehmern stellte die Bank eines der größten Teams bei dem Lauf. Und auch für viele andere in Hamburg ansässige Institutionen ist der Lauf ein Muss: Von Schulen und Kindergärten über die Bezirksämter bis hin zu Unternehmen aus der Hafen & Logistikbranche und traditionsreichen Unternehmen wie Beiersdorf und J.J. Darboven nehmen über 800 Teams teil und zeigen so ihr Engagement.

„Als Namensgeber des HSH Nordbank Run freuen wir uns besonders über die mehr als 24.000 Läuferinnen und Läufer, die mittlerweile jedes Jahr ihre Sportschuhe schnüren und bei dem Lauf für einen Tag das Stadtbild in der HafenCity prägen.“

Stefan Ermisch, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank

Spendengelder landen dort, wo sie gebraucht werden

Vom Startgeld jeder Gruppe gehen 10 Euro und von jedem Einzelläufer 6 Euro an die Initiative „... und los. Kids in die Clubs“, um sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Mitgliedschaft und Ausstattung in einem Sportverein zu ermöglichen. „Hamburger sind sportbegeistert und haben Herz!“ freut sich Stefan Ermisch. Jährlich können so rund 9.000 Kinder und Jugendliche sportlich gefördert werden. Und zwar ohne Abzüge – die Spendengelder landen eins zu eins dort, wo sie benötigt werden. Das ermöglichen auch die Mitarbeiter des Hamburger Abendblatt, die ihren Einsatz ehrenamtlich tätigen.

Der HSH Nordbank Run in Zahlen

Logo HSH Nordbank Run

  • Seit 2002 in der Hafencity Hamburg
  • ca. 1,6 Mio Euro Spendensumme gesamt seit Beginn
  • Jedes Jahr neues entdecken: 4 km Laufstrecke verlaufen stets anders
  • Jährlich beteiligen sich über 800 Unternehmen mit ihren Mitarbeitern
  • 9.000 Kinder & Jugendliche werden durch Spendengelder sportlich gefördert