„Start-ups sind per se kreativ“

November 2018 – Nach nur wenigen Wochen Arbeit können sich die Ergebnisse der sechs Start-Ups vom Batch 2 des Next Commerce Accelerator sehen lassen. Die ausgewählten Gründer der zweiten Runde des NCA – BASIC BUTLER, gasido, Koop, SummerFoot, LOCALYZE und Tour Scanner - nutzten die sechs Monate des Programms, um ihre sehr unterschiedlichen Konzepte mit dem NCA zu entwickeln: “Wir unterstützen die Gründer und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir haben ein Netzwerk aus ca. 200 Mentoren, wir haben unsere zehn industrie-spezifischen Investoren, die unseren Start-ups zur Verfügung stehen und zusätzlich den Gründern auch finanziell den Rücken freihalten, sich sechs Monate lang zu entwickeln“, beschreibt Thorsten Wittmütz vom Next Commerce Accelerator das Besondere der Förderung für die Gründer.

Bei der Veranstaltung im Hamburger Feldstraßenbunker erzählt der ehemalige Start-Up Gründer Till Neatby dann in unterhaltsamen Worten seinen beeindruckenden Weg von der ersten Geschäftsidee bis zum inzwischen international erfolgreichen Food Delivery Service Marley Spoon, bevor im Anschluss die neuen jungen Gründer des NCA in kurzen Präsentationen ihre Projekte vorstellen. Dabei schildern sie auch die Besonderheit der gemeinsamen Zeit im Team mit den anderen Start-Ups: „Man ist in so einem Accelerator auch ein bisschen wie in einer Familie. Man sieht die anderen Start-Ups und freundet sich auch an und es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr jeder Gründer für seine Idee kämpft, wieviel Kraft und Energie man reinsteckt und wieviel in einem halben Jahr passieren kann“, sagt Hanna Marie Asmussen, Co-Founder des Start-Ups LOCALYZE. Das ausschließlich weibliche digitale Start-Up LOCALYZE unterstützt auswärts arbeitenden Beschäftigte und Personalabteilungen in Unternehmen mit individuell recherchierten Informationen für die ersten Monate einer Beschäftigung im Ausland.

Auch Nicolaus von Schlieffen, Co-Founder & CEO Koop, einer B2B-Networking Plattform für kleine Unternehmen, beschreibt das Besondere der knappen Zeit und Mittel der Start-Ups im sechs-monatigen Programm des NCA: „Sie müssen mit wenigen Ressourcen arbeiten und darauf basierend entsteht die Kreativität. Ich glaube gerade davon können Konzerne, größere Unternehmen, Mittelständler sehr viel lernen.“ Auch Prof. Peter Kabel, Founding Partner des Unternehmens AECAL, mit Schwerpunkt Vermögensmanagement in Asien und im Bereich E-Commerce, sieht die Möglichkeit für Start-Ups mit dem NCA sehr positiv: „Besonders beeindruckend finde ich immer, wenn sich junge Leute an eine Thematik heranmachen und es innerhalb kurzer Zeit, offensichtlich ganz wenigen Wochen, schaffen, über einen "Working Prototype" oder ein erstes "Minimal Viable Product" Annäherung zu finden.“

„Sie müssen mit wenigen Ressourcen arbeiten und darauf basierend entsteht die Kreativität. Ich glaube gerade davon können Konzerne, grössere Unternehmen, Mittelständler sehr viel lernen.“

Nicolaus von Schlieffen, Co-Founder & CEO von Koop

Beim gemeinsamen Networking nach der Vorstellungsrunde der Start-Ups tauschten sich Unternehmer und Gründer noch lange intensiv miteinander aus. „Für gestandene Unternehmen ist das eine spannende Möglichkeit, Inspirationen zu sammeln, Menschen und Ideen kennenzulernen, vielleicht durch eine Investition zu einem nächsten Schritt zu kommen und Innovation in sein Unternehmen einzubringen“, bringt es Till Neatby von Marley Spoon auf den Punkt. Und Hanna Marie Amussen von LOCALYZE findet einfach: „Man nimmt irgendwie sechs tolle Ideen mit, innovative Konzepte. Es ist wahnsinnig gut zum Netzwerken, man trifft spannende Leute, es ist einfach ein schönes Format!“
Bis weit nach Mitternacht dauerte der lebhafte Austausch hoch oben auf dem Feldstraßenbunker - in dem für Start-Ups und ihre Ideen perfekt passenden Hamburger Stadtteil St. Pauli - noch an.

„Man nimmt irgendwie sechs tolle Ideen mit, innovative Konzepte.“

Hanna Marie Amussen, Co-Founder von LOCALYZE

Die sechs Start-ups der zweiten Runde

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