Tragendes Fundament

Oktober 2018 – Die anhaltend gute Konjunktur, die günstigen Finanzierungskonditionen und die neuentdeckte Rolle des Staats im Wohnungsbau treiben den deutschen Immobilienmarkt von einem Rekord zum nächsten. Doch selbst vor diesem Hintergrund ist nicht jeder Business Plan automatisch ein Selbstläufer. Was vor allem zählt, ist die Erfahrung des Bauherrn – und ein enges Verhältnis zu dessen Finanzierer. So wie im Fall der Hamburger Immobiliengruppe TAS KG.

Fünf Jahre können mitunter lang sein. Aber für diesen Ausblick lohnt das Warten. Wenn alles glatt läuft, können im Jahr 2023 die Bewohner der 350 Wohnungen aller Größen, der rund 100 geförderten Studentenapartments, aber auch die Mieter der 6.000 Quadratmeter Gewerbeflächen sowie die Kinder und Erzieherinnen und Erzieher der hauseigenen Kita einen unvergleichlichen Blick auf die Kieler Förde werfen. Baubeginn für das Projekt „Kiel Gaarden“ ist voraussichtlich Ende 2019.

Den eigenen Unternehmensslogan erfüllt TAS in Kiel, mit dem Panoramablick auf das Blau der Ostsee, zu 100 Prozent: „Mit Weitblick Werte schaffen“. Das tut das von Marcus und Vater Thomas A. Schwarz in Hamburg gegründete Unternehmen seit 2003. Innerhalb der gewachsenen Unternehmensstruktur agiert die TAS KG heute als gemeinsames Dach für die gesamte Unternehmensgruppe. Besonders in den vergangenen Jahren ist TAS rasant gewachsen. Die Zahlen seit 2012 sagen mehr als viele Worte: 200.000 Quadratmeter entwickelte Bruttogeschossfläche, 130.000 Quadratmeter Vermietungsleistung, 45.000 Quadratmeter Grundstücksfläche in Entwicklung, 350 Millionen Euro Transaktionsvolumen.

Vielseitigkeit als Erfolgsprinzip

Im gesamten Bundesgebiet ist TAS als Investor und Projektentwickler aktiv. Aktuelle Projekte reichen von der Umwidmung eines früheren Getreidespeichers in Oranienburg bei Berlin als Wohnhaus über die Revitalisierung des Allianz Hauses in der Hamburger City Nord bis hin zu anspruchsvollen Büroneubauten wie dem Quartier 111 im Kölner Stadtteil Braunsfeld. Vor allem die Vielseitigkeit bei gleichzeitiger Fokussierung auf bestimmte Segmente des Immobilienmarkts ist das Kennzeichen von TAS: „ Wir realisieren Unternehmenszentralen, Hotels und ganze Wohnquartiere. Hierbei streben unsere Projekte im Gleichgewicht zwischen architektonischen Anspruch, bautechnischer Qualität, kaufmännischem Kalkül und langfristiger Nutz­bar­keit eine Werthaltigkeit an, die Grundlage für unsere erfolgreichen Vermietungsergebnisse ist“, bringt Gesellschafter Marcus Schwarz den USP der Unternehmensgruppe auf den Punkt.

Im Gleichgewicht befindet sich, allen Unkenrufen zum Trotz, auch noch der deutsche Immobilienmarkt. Die Stimmung in der Branche ist exakt zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise gut, die Zuversicht hoch. Das bestätigt das Stimmungsbarometer, das die Veranstalter der Leitmesse EXPO REAL veröffentlicht haben. Dafür befragten die Münchener Messeverantwortlichen fast 1.400 Immobilienprofis. „65,9 Prozent der Befragten gehen für 2018 und 2019 von weiterhin positiven Verhältnissen aus. 62 Prozent sind der Meinung, dass die Investmentsummen in Immobilien in Deutschland steigen werden“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

„65,9 Prozent der Befragten gehen für 2018 und 2019 von weiterhin positiven Verhältnissen aus. 62 Prozent sind der Meinung, dass die Investmentsummen in Immobilien in Deutschland steigen werden.“

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München

Gleichwohl – und das ist das Markenzeichen reifer, erfolgreicher Märkte – lässt hier und da die Dynamik nach, während die Risiken wachsen. Das zeigen die jüngsten Zahlen der unabhängigen Marktanalysten der bulwiengesa AG. „War im letzten Jahr noch einmal ein Anstieg der Projektentwicklerflächen zu registrieren, so wird in der aktuellen Analyse deutlich: Der Markt stagniert“, heißt es in der „Projektentwicklerstudie 2018“ der Frankfurter Marktauguren.

Projektentwicklermarkt kommt ins Stocken

Flächenvolumen im Trading-Development deutscher A-Städte 2008 bis 2018 in Millionen Quadratmeter

Flächenvolumen im Trading-Development deutscher A-Städte 2008 bis 2018 in Millionen Quadratmeter kommt ins Stocken


Quelle: „Projektentwicklerstudie 2018“, bulwiengesa AG

Wer sich genauer mit einzelnen Regionen und Städten beschäftigt, liest aus den Zahlen von bulwiengesa aber sehr verschiedene Trends heraus. Schnell wird klar: DEN Immobilienmarkt gibt es nicht. Es kommt auf die Nische und damit auch auf die Nischenkompetenz eines Entwicklers an. Die TAS Unternehmensgruppe beispielsweise setzt seit Längerem auf den Hotelmarkt. Und das aus guten Gründen, wie die Statistiker von bulwiengesa bestätigen: Laut ihrer „Projektentwicklerstudie 2018“ wächst das Projektvolumen im Hotelsegment bereits das dritte Jahr in Folge.

„Besonders in einem reifer werdenden Markt schauen wir nochmal genauer hin. Gleichzeitig achten wir im Kreditbestand auf einen ausgewogenen Mix. “

Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden der HSH Nordbank AG

Boombranche Hotelmarkt

Nach Angaben der EXPO REAL beträgt das gesamte Investmentvolumen der Hotelbranche in Deutschland derzeit 1,9 Milliarden Euro. „Grund dafür sind rege Bautätigkeiten, Expansionen und neue Hotelmarken, bei denen sich in- und ausländische Käufer die Waage halten“, heißt es in einer Analyse. Grund dafür sind aber auch die boomenden Zahlen beim (Städte-)Tourismus: Das Reiseziel Deutschland steuert auf sein neuntes Rekordjahr in Folge zu. Im ersten Halbjahr 2018 stieg die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste um vier Prozent auf 214 Millionen, ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. „Nie war Deutschland als Reiseland sowie Kongress- und Tagungsstandort attraktiver“, freut sich Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

TAS hat sich auf Hotels spezialisiert, eines der jüngsten Projekte der Hamburger ist der Neubau des Holiday-Inn Business Hotels als neues Wahrzeichen für die City Nord in der Hansestadt. Mit seinen 60 Metern und 19 Stockwerken wird das Hotel auf dem Grundstück der ehemaligen BP-Zentrale errichtet.

Ob attraktives Hotelprojekt wie in der City Nord oder stylish-digitale Wohnformen der Zukunft wie an der Kieler Wasserfront: Für ambitionierte Immobilienprojekte braucht es Kapital – und einen Geldgeber, der im herausfordernden Marktumfeld auch kundiger Ratgeber sein kann. Gerade bei der Auswahl der finanzierenden Banken ist Geschäftsführer Marcus Schwarz eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wichtig: „Wir können uns auf die HSH Nordbank hundertprozentig verlassen. Unsere Ansprechpartner verfügen nicht nur über eine ausgezeichnete Expertise, sondern passen auch menschlich gut zu unserem Unternehmen und unseren Werten.“

Grosses Interesse an Nischensegmenten

Nutzungsarten, für die Immobilienprofis in Deutschland 2018/2019 einen Bedeutungszuwachs erwarten

Großes Interesse an Nischensegmenten: Nutzungsarten, für die Immobilienprofis in Deutschland 2018/2019 einen Bedeutungszuwachs erwarten


Quelle: EXPO REAL, Stimmungsbarometer 2018, 1.380 Messeteilnehmer, Erhebung im Juli 2018

Besonders beim komplexen Neubau am Überseering 2 in der City Nord lief die Zusammenarbeit zwischen TAS und der HSH Nordbank damit auch vollkommen geräuschlos. Dabei war die Aufgabe gewaltig: Kein Geringerer als die Deutsche Telekom zog dort mit 2.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Mieterin ein – und gab damit zugleich ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Hamburg ab. Der neunstöckige Büroturm wurde nach nur 15 Monaten Bauzeit termingerecht fertig. Finanziert hat den Neubau die HSH Nordbank. „Wir haben dieses Projekt vom Anfang bis zur Fertigstellung begleitet“, sagt Relationship-Manager Thomas Wente, der das Immobilienunternehmen seit Jahren betreut. Die HSH Nordbank zählt zu den bedeutendsten Immobilienfinanzierern in Deutschland. „Wir haben ein offenes Ohr für unsere Kunden, verstehen ihre Businesspläne und erarbeiten gemeinsam individuelle Lösungen – vom klassischen Hypothekendarlehen bis zur komplexen strukturierten Finanzierung“, sagt Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden. Dazu gehört es selbstverständlich auch, die Risiken zu kennen und im Griff zu behalten. „Besonders in einem reifer werdenden Markt schauen wir nochmal genauer hin. Gleichzeitig achten wir im Kreditbestand auf einen ausgewogenen Mix. So finden sich Wohnimmobilien, Büros und Einzelhandelsobjekte gleichermaßen in unserem Portfolio“, sagt Axmann.

Studentenwohnheim "Woodie" – Ausgezeichnetes Projekt

Immobilienmanager Award 2018
Der Award prämiert seit 2009 jährlich die bes­ten Immobilienprojekte, Deals, Dienst­leis­tungen und Köpfe der Immo­bi­lien­wirt­schaft in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. Eine Jury, besetzt mit re­nom­mier­ten Ver­tretern der Immobilien­branche, wählt die Sie­ger in ins­ge­samt 14 Kategorien aus. Das Projekt Woodies, das Stu­den­ten­appart­ment­haus in modularer Bauweise in Ham­burg Wil­helms­burg erhielt in diesem Jahr eine der be­gehr­ten Aus­zeich­nungen.

Wohnbau Preis Hamburg 2017
Die Qualität des Wohnens bestimmt maß­geb­lich die Iden­ti­tät einer Stadt. Daher zeichnet das Architektur Centrum Projekte mit einer besonderen baulichen und gestalterischen Qualität mit dem WohnbauPreis Hamburg aus. Prämiert werden Woh­nungs­bauten, die in den ver­gangenen vier Jahren im Großraum Ham­burg realisiert wurden. Schirm­herrin ist Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadt­ent­wicklung und Wohnen Hamburg. Das Stu­den­ten­wohn­heim Woodie wurde mit einem 1.Preis ausgezeichnet.